Sitzballregeln

S P I E L R E G E L N  F Ü R  S I T Z B A L L – I N T E R N A T I O N A L

I. Spielgedanke
Auf einem Feld, das in der Mitte durch eine Linie und in 1 m Höhe durch ein zweifarbiges Band in
zwei Felder geteilt ist, sitzen sich zwei Mannschaften von je 5 Spielern einander gegenüber.
Jede Mannschaft hat die Aufgabe, den ihr über das Band zugeschlagenen Ball mit der offenen Hand
wieder zurückzuspielen und zwar solange, bis ein Fehler den Spielgang beendet. Dabei ist das Ziel
beider Mannschaften, den Ball so über das Band zu spielen, dass dem Gegner der Rückschlag nicht
gelingt oder möglichst erschwert wird.
Jeder Fehler der einen Mannschaft wird der anderen als Vorteil angerechnet. Gewonnen hat die
Mannschaft, die in der Spielzeit die meisten Treffer erzielt.
II. Mannschaftszusammensetzung
Mannschaftsgesamtpunktezahl: 19,5 Punkte
Diese kann durch Beschluss des Komitees geändert werden.
Zur Mannschaft gehören 5 Spieler. Die Summe der Punktezahlen der Spieler darf diese
vorgeschriebene Gesamtpunktezahl nicht überschreiten.
Bein-, Armprothesen, Stützapparate oder ähnliches dürfen während eines Spieles nicht getragen
werden.
III. Spielregeln

Regel 1: Spielfeld

1.1 Spielfeldzeichnung siehe Inhaltsverzeichnis
1.2 Das Spielfeld ist ein Rechteck von 10 m Länge und 8 m Breite.
1.3 Es wird durch eine Mittellinie in 2 Felder geteilt. Der Boden soll glatt sein.
1.4 Grenz- (=Grund- und Seitenlinien) und Mittellinie sind auf dem Boden deutlich sichtbar
zu markieren. Die Grenzlinien gehören zum Spielfeld, die Mittellinie zu beiden Feldern
gemeinsam. Die Linien sollen 3 bis 5 cm breit sein. Ein Ball, der diese Linien berührt, ist
im Spielfeld.
1.5 Gleichlaufend über der Mittellinie befindet sich ein 5 cm breites, zweifarbiges Band,
dessen Oberkante in 1 m Höhe vom Spielfeldboden verläuft. Es soll über zwei außerhalb
des Spielfeldes stehende Pfosten straff gespannt sein. Die Schnittpunkte von Mittelund
Seitenlinien sind durch 10 cm lange Markierungsstreifen zu kennzeichnen.
1.6 Zuschauer, benachbarte Spielfelder und Hindernisse müssen so weit von den Begrenzungslinien
entfernt sein, dass die Spieler nicht behindert werden.

Regel 2: Ball und Wahl

2.1 Der Ball soll ein Volleyball sein. Er muss gleichmäßig und straff aufgepumpt sein.
2.2 Für Wettspiele kann jede Mannschaft einen spielfähigen Ball stellen. Legt eine Mannschaft
bei Spielbeginn keinen Ball auf, so hat sie die Ballwahl für das ganze Spiel verwirkt.
2.3 Der Schiedsrichter entscheidet, ob der Ball den Anforderungen entspricht.
Er kann abweichend von Ziffer 2.2 den Spielball bestimmen.
2.4 Vor Spielbeginn werden Spielfeldseite und Ball oder erste Angabe ausgelost, wobei der
Gewinner eines von beiden wählen kann. Nach der Halbzeit wechseln Spielfeldseite
und Ball und erste Angabe. Auf einen Ballwechsel für die 2. Halbzeit kann verzichtet
werden, wenn beide Mannschaften einverstanden sind.
2.5 Die Spieler können zum Schutz ihres Körpers gepolsterte Hosen, anschnallbare Rutschmatten,
Ellenbogen- und Knieschützer tragen.

Regel 3: Mannschaft

3.1 Jede Mannschaft muss mit 5 Spielern antreten. Diese Zahl darf während der gesamten
Spielzeit weder unter- noch überschritten werden. Mannschaften, die bei Spielbeginn nicht
oder nicht komplett antreten, verlieren das Spiel.
3.2 Die Zahl der Auswechselspieler entspricht der unter 3.1 angegebenen Spielerzahl. Sie
müssen in der Mannschaftsaufstellung und auf dem Spielprotokoll aufgeführt werden. Nicht
aufgeführte Spieler können nicht eingesetzt werden.
3.3 Vor Spielbeginn sind durch den Mannschaftsführer die in diesem Spiel zum Einsatz
kommenden Spieler auf dem Spielprotokoll anzukreuzen.
3.4 In jedem Spiel können 2 Spieler einer Mannschaft ausgewechselt werden. Sie müssen zu
den unter 3.2 genannten Auswechselspielern gehören.
3.5 Ein Auswechseln ist nur bei eigener Angabe oder in der Halbzeit möglich. Wiederholter
Wechsel zwischen Spielern und Auswechselspielern ist erlaubt.
3.6 Wenn ein Spieler wegen Verletzung ausscheiden muss oder vom Spiel ausgeschlossen
worden ist, ist der Spielerwechsel sofort nach dem Ausscheiden oder Ausschluss vorzunehmen.
Hierbei ist die Regel 3.7 und 3.8 zu beachten. Ausgeschlossene Spieler
dürfen im selben Spiel nicht mehr eingesetzt werden.
3.7 Jeder Spielerwechsel ist erst dann möglich, wenn er vom Protokollführer angeschrieben
und dem Schiedsrichter deutlich angezeigt wurde. Regelwidriges Auswechseln wird als
Fehler gewertet.
3.8 Die Mannschaftspunktezahl darf auch nach einem Spielerwechsel nicht überschritten
werden.
3.9 Verstöße gegen die Regel 3.1 bis 3.4 sowie 3.6 und 3.8 führen zum Abbruch des Spiels.
Regel 4: Spielzeit
4.1 Die reguläre Spielzeit besteht aus 2 Halbzeiten von je 7 Minuten Dauer. Die durch Unterbrechungen
verlorene Zeit muss in der Halbzeit nachgespielt werden, in der das Spiel
unterbrochen war.
4.2 Bei Spielen nach dem K.o.-System erfolgt nach dem unentschiedenen Ausgang eine Verlängerung
von 2 x 3 Minuten. Die Verlängerung schließt unter Beachtung der Regel 2.4 ohne
Pause an. Endet auch diese Verlängerung unentschieden, wird, wieder unter Beachtung der
Regel 2.4, bis zu einer Differenz von 2 Treffern weitergespielt.
4.3 Die Spielzeit von Entscheidungsspielen entspricht der regulären Spielzeit.
Regel 5: Schlag
5.1 Unter Schlag ist jede kurzzeitige Berührung des Balles mit der offenen Hand ( Innenhand
oder Handrücken ) zu verstehen.
5.2 Der Ball darf mit den Fingerspitzen berührt oder gestoßen werden.
5.3 Das gleichzeitige Berühren des Balles mit beiden Händen ist erlaubt. Eine aufeinanderfolgende
Berührung zählt als Fehler.
5.4 Schläge mit der Handkante, geschlossener oder bandagierter Hand sind nicht zulässig. Das
Tragen einer bis zu 5 cm breiten Binde zum Schutze des Handgelenkes ist erlaubt.
5.5 Schlagverzögerungen durch Heben, Tragen, Werfen oder Führen des Balles sind Fehler.
5.6 Beim Schlagen des Balles ins gegnerische Feld darf;
5.6.1 der Spieler den Rumpf nicht vom Boden lösen, es sei denn als Folge des Schlages;
5.6.2 keine Hand des Spielers mehr am Ball sein, wenn dieser bereits das Band überflogen hat;
5.6.3 keine Hand des Spielers, auch wenn diese sich bereits vor dem Band vom Ball gelöst hat,
einen Gegenspieler behindern.
Regel 6: Spielgang
6.1 Jeder Spielgang beginnt mit der Angabe und endet mit dem darauffolgenden Fehler. Nach
jedem Fehler wird der Ball von der Mannschaft, die den Fehler gemacht hat, neu angeben.
6.2 Nur der während des Spielganges gemachte Fehler zählt. Der Spielgang endet mit diesem
Fehler.
6.3 Das Band innerhalb der Seitenlinien und die Markierungsstreifen dürfen während eines
Spielganges weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden.
6.4 Berührungen der Befestigungen/Verankerungen oder eines außerhalb der Schnittpunkte
stehenden Pfostens durch den Spieler gelten nicht als Fehler.
6.5 Jeder Ball, der während eines Spielganges außerhalb des Spielfeldes auf den Boden fällt,
bringt der Mannschaft einen Fehler, die den Ball zuletzt berührt hat.
6.6 Die Fortbewegung während des Spielganges darf nicht auf den Füßen oder Knien
erfolgen. Der Spieler darf den Ball weder im Knien noch im Stehen erwarten und dann
berühren.
6.7 Der Spieler darf sich beim Zuspiel des Balles mit dem gesamten Körper vom Boden lösen.
6.8 Grundloses Verweilen von Spielern während eines Spielganges im Gegenfeld ist ein
Fehler.
Regel 7: Angabe
7.1 Der Ball muss bei der Angabe von 3 Spielern gespielt werden, ehe er ins Gegenfeld
gelangt. Er muss zwischen den 3 Spielern wenigstens einmal auf dem Boden aufspringen.
7.2 Der Ball ist im Spiel, wenn der erste angebende Spieler den Ball zur Angabe sichtbar
hochgeworfen hat.
7.3 Die Angabe ist beendet, wenn der Ball von dem dritten Spieler gespielt wurde. Ein
Gegenspieler darf den Ball erst nach Beendigung der Angabe berühren.
7.4 Wird bei der Angabe der in der Luft befindliche Ball nicht getroffen oder wieder aufgefangen,
oder fällt er ohne Schlag wieder auf den Boden, gilt dies als Fehler.
7.5 Die Angabe kann auch außerhalb des eigenen Spielfeldes ausgeführt werden. Die Bodenberührung
des Balles muss aber im eigenen Spielfeld erfolgen.
7.6 Die Angabe ist gültig, wenn der Ball nach drei Berührungen oder Schlägen durch die
3 Spieler und mindestens einer Bodenberührung frei über das Band innerhalb der
Markierungsstreifen im Gegenfeld den Boden oder innerhalb oder außerhalb des Gegenfeldes
einen Gegenspieler berührt.
7.7 Eine verzögerte Angabe führt zum Fehler. Die Verzögerung ist gegeben:
7.7.1 wenn sich der Ball im Spielfeld der angebenden Mannschaft befindet und die Angabe nicht
binnen 5 Sekunden begonnen wird;
7.7.2 wenn sich der Ball im Spielfeld der Gegenmannschaft befindet und diese den Ball nicht
innerhalb von 5 Sekunden der zur Angabe berechtigten Mannschaft übergibt.
7.8 Gibt eine Mannschaft den Ball an, obwohl sie nicht zur Angabe berechtigt ist, zählt
dies als Fehler.
Regel 8: Rückschlag und Zuspiel
8.1 Der vom Gegner kommende Ball kann nach Überfliegen des Bandes frei aus der Luft
angenommen und zugespielt oder zum Gegner zurückgeschlagen werden oder nach dem
Aufspringen im eigenen Feld zu- oder zurückgespielt werden. Der Ball muss spätestens
nach der dritten Berührung über das Band ins Gegenfeld gelangen.
8.2 Der Ball darf;
8.2.1 zweimal von demselben Spieler gespielt werden, wenn zwischen den beiden Berührungen
ein anderer Spieler den Ball berührt hat;
8.2.2 dreimal insgesamt berührt werden;
8.2.3 nur einmal nach jedem Schlag den Boden berühren.
8.2.4 Treffen zwei Spieler einer Mannschaft gleichzeitig den Ball, so gilt dies als 2 Berührungen.
8.3 Das Zuspielen muss durch Schlag oder Pritschen erfolgen.
8.4 Der Rückschlag ist gültig, wenn der Ball den Boden des Gegenfeldes oder einen Gegner
oder außerhalb des Gegenfeldes vor Bodenberührung einen Gegner berührt.
8.5 Überfliegt der Ball beim Zu- oder Rückspiel vom Boden des Eigenfeldes kommend das Band,
so darf er aus der Luft wieder ins Eigenfeld zurückgespielt werden. Der Eigenspieler hat kein
Vorrecht vor einem Gegenspieler.
8.6 Gelangt ein Ball beim Zuspiel unter dem Band in die gegnerische Spielhälfte, so kann er
unter dem Band zurückgespielt werden, wenn er weder beim Hin- oder Rückflug den
Boden des Gegenfeldes berührt.

8.7 Treffen je ein Spieler beider Mannschaften gleichzeitig den Ball über dem Band (Pressschlag)
und fällt der Ball danach auf das Band oder außerhalb des Spielfeldes auf den Boden, so gilt
das nicht als Fehler. Die letzte Angabe wird wiederholt. Fällt er nach dem Pressschlag, ohne
das Band zu berühren in ein Feld, so stehen der betreffenden Mannschaft wieder 3 Schläge
zu.
8.8 Ist der Ball beim Versuch ihn zuzuspielen oder zurückzuschlagen, über die Begrenzungslinien
des Eigenfeldes geflogen, so darf er zurückgespielt werden, solange er den Boden
nicht berührt hat. Der Ball kann sowohl zugespielt, als auch unmittelbar innerhalb der
Markierungsstreifen zurückgeschlagen werden.
8.9 Wird ein Spieler:
8.9.1 durch einen Gegenspieler behindert, so bringt das der benachteiligten Mannschaft
einen Treffer;
8.9.2 oder ein Spielvorgang durch Zuschauer oder ein Hindernis innerhalb des Spielfeldes
oder Auslaufes behindert, so gilt das nicht als Fehler. Die letzte Angabe wird wiederholt.
8.9.3 Tritt eine Behinderung durch eigene Spieler, Auswechselspieler oder Betreuer ein, so gilt
das als Fehler für die eigene Mannschaft.
8.10 Während eines Spielganges darf der Ball:
8.10.1 die Hallenwände einschließlich die an den Wänden befestigten Geräte nicht berühren
( Fehler);
8.10.2 beim Zuspiel im eigenen Feld die Hallendecke in der eigenen Spielhälfte und die daran
befestigten Geräte berühren ( kein Fehler );
8.10.3 beim Zuspiel ins Gegenfeld die Hallendecke und die daran befestigten Geräte nicht berühren
( Fehler ).
Regel 9: Wertung
9.1 Jeder Fehler einer Mannschaft wird der anderen Mannschaft als Treffer angerechnet und
angezeigt.
9.2 Gewonnen hat die Mannschaft, die in der regulären Spielzeit die meisten Treffer erzielt hat.
Treffergleichheit bedeutet unentschiedenes Spiel.
9.3 Bei Abbruch eines Spieles gilt das Spiel für diejenige Mannschaft als verloren, die den
Abbruch verursacht hat. Es wird mit 10 : 20 Treffern gewertet. Diese Wertung gilt auch bei
der Annullierung eines Spieles.
9.4 Punktewertung bei Gruppenspielen, siehe Regel 6 Wertung und Platzfolge der Turnierordnung.
Regel 10: Spielrichter
10.1 Jedes Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet, den 2 Linienrichter, ein Protokollführer,
ein Anschreiber und ein Zeitnehmer unterstützen.
10.2 Der Schiedsrichter überzeugt sich vor dem Spiel von dem regelgerechten Zustand des
Spielfeldes, der Bälle sowie der Spielbekleidung. Er lost mit den beiden Mannschaftsführern
die Spielfeldseite und Angabe aus, sorgt für die richtige Anzeige und Zeitnahme
und bestätigt nach dem Spiel mit seiner Unterschrift die Richtigkeit des Spielprotokolls/-
berichts.
10.3 Der Schiedsrichter eröffnet und schließt das Spiel und hat das Recht es zu unterbrechen
oder abzubrechen. Beginn und Ende der Halbzeiten, Spielunterbrechungen und Vorteile
werden von ihm durch Pfiff oder Zuruf angezeigt. Bei gleichzeitigem Spiel auf mehreren
Spielfeldern kann die Zeitnahme zentral erfolgen. Der Schiedsrichter bleibt jedoch für sein
Spiel verantwortlich.
10.4 Der Schiedsrichter wacht über die Einhaltung der Spielregeln und entscheidet alle Fragen
selbständig. Seine Regelentscheidungen sind unanfechtbar.
10.5 Jeden Treffer gibt er durch Handzeichen bekannt.
10.6 Der Schiedsrichter hat die Pflicht einen Spieler wegen ungehörigen Benehmens oder
unfairen Spiels zu verwarnen oder auszuschließen.
10.7 Der Schiedsrichter hält sich während des Spielganges außerhalb des Spielfeldes an der
Seitenlinie in der Nähe des Bandes auf und stellt sich so, dass er die Linienrichter und
Anzeiger kontrollieren kann. Trifft ein Ball den Schiedsrichter im Spielfeld, so wird die letzte
Angabe wiederholt. Trifft er ihn außerhalb des Spielfeldes, so gilt das als Fehlerfür die
Mannschaft, die den Ball zuletzt berührt hat.

10.8 Die zwei Linienrichter unterstützen von den in der Zeichnung aufgezeichneten Punkten aus
den Schiedsrichter in der Überwachung der Spielregeln durch Fahnenzeichen
oder/und Zuruf. Sie haben kein Recht unmittelbar zu entscheiden.
10.9 Anzeiger und Protokollführer sind verantwortlich für das Anzeigen und Anschreiben der
Treffer, sowie das Überwachen und Anschreiben des Spielerwechsels. Sie lassen sich das
Spielergebnis bestätigen.
Ordnungsmaßnahmenkatalog

I. Ermahnung

Eine Ermahnung ist zu erteilen wenn ein leichtes unsportliches Verhalten vorliegt.
Zum Beispiel: Zeitspielen, irritierende Zwischenrufe, Kritik gegen Entscheidungen der
Spielrichter ( Schiedsrichter/Linienrichter )

II. Verwarnungen ( gelbe Karte )

Verwarnungen werden ins Spielprotokoll eingetragen. Eine Verwarnung ist zu erteilen wenn
nachfolgend genannte Vergehen vorliegen:
Zum Beispiel: Leichtes unsportliches Verhalten nach einer bereits erteilten Ermahnung (
Wiederholungsfall ), bei leichten Fouls, fortwährende Kritik gegen Entscheidungen des
Schiedsrichters während und/oder nach dem Spiel

III. Verweis ( rote Karte )

Ein Verweis ist ins Spielprotokoll einzutragen. Spieler, denen ein Verweis erteilt wird, sind
vom laufenden Spiel ausgeschlossen. Der Ausschluss vom nächsten Spiel wird vom
Schiedsgericht bestätigt. Verweise sind zu erteilen, wenn nachfolgend genannte Vergehen
vorliegen. Nach Wiederholung der unter II. Verwarnung genannten Vergehen ( gelbe Karte ).
Grobes unsportliches Verhalten gegenüber einem Spieler oder einer Person des
Schiedsrichterteams. Beleidigungen gegen jede Person des Spielrichterteams während oder
nach einem Spiel.

IV. Ausschluss von Turnieren/Meisterschaften

Ein Ausschluss von einem Turnier oder einer Meisterschaft erfolgt, wenn eine Wiederholung
der unter III. Verweis ( rote Karte ) genannten Vergehen vorliegt und eine zweite rote Karte
erteilt worden ist oder erforderlich wäre.
Der Ausschluss wird durch das Schiedsgericht ausgesprochen, im Spielprotokoll festgehalten
und der Europäischen Sitzball-Kommission gemeldet.
Zum sofortigen Ausschluss führt jede Tätlichkeit vor, während oder nach dem Turnier/
Meisterschaft im Veranstaltungsbereich gegen jede Person.

V. Startrechtsverbot/Ausschluss

Ein Startrechtverbot oder Ausschluss kann nur durch die Europäische Sitzball-Kommission
ausgesprochen werden. Es kann die Folge der unter IV. Ausschluss begangenen Vergehen
sein.
Aber auch zum Beispiel: Mutwilliges Boykottieren eines Turniers / einer Meisterschaft,
oder Verursachung von mehrmaligen Spielabbrüchen.
Diese Spielregeln für Sitzball und der Ordnungsmaßnahmenkatalog treten durch Beschluss der
Europäischen Sitzball-Kommission mit dem 10. Juni 1994 in Kraft.

Sitzball-Spielregeln zum Downloaden